So unterschiedlich die Materialeigenschaften der einzelnen Verblender sind, so unterschiedlich musst Du sie vorbereiten, damit die Farbe später gut darauf haftet. Generell sollte die verblendete Wand sauber, trocken, tragfähig, glatt und im Falle von Außenfassaden salzfrei sein. Da Wandfarbe keine Schäden übertüncht, überprüfe die Fassade zudem auf Risse und Löcher. Gegebenenfalls verspachtelst Du sie.
Bevor es ans Streichen geht, gilt es den umliegenden Bereich vor Farbspritzern zu schützen. Das heißt:
- Angrenzende Wände und Deckenränder mit Kreppband abkleben, ebenso Fußleisten, Fenster- und Türrahmen, Lichtschalter und Steckdosen
- Boden und Möbelstücke mit Malervlies und Abdeckfolie schützen
- Bei Außenfassaden sicherheitshalber das gesamte Fenster mit Folie abdecken und Grünpflanzen von der Wand entfernen
Auf Los geht's los: Spinnweben und Staub entfernst Du am einfachsten mit einem Handfeger oder Stubenbesen, mit dem Du gut in Ecken und Rillen gelangst. Danach kannst Du die Verblendfassade abwaschen.
Für sägeraue Holzverblendungen eignet sich eine Wurzelbürste, bei glatten Profilen ein Schwammtuch. Alte Anstriche mit Lack und Farbe solltest Du restlos entfernen und das Holz anschließend in Faserrichtung abschleifen. Den Schleifstaub fegst Du ab und wischst nochmal mit einem feuchten Lappen nach. Gegen leichte Verschmutzungen und Fettflecken kommst Du mit einer Seifenlauge an. Achte aber darauf, dass das Holz nicht zu nass wird. Überschüssiges Wasser tupfst Du einfach mit einem trockenen Tuch ab.
Feinsteinzeug-Verblendungen wie Keramikfliesen säuberst Du mit einem Essig- und Seifenreiniger. Für spezielle Verschmutzungen nimm lieber einen Fliesenreiniger.